Montenegro Urlaub planen – der komplette Schritt-für-Schritt-Guide

Montenegro Urlaub planen – der komplette Guide: Anreise, Budget, Tipps & alles was du brauchst

Reisedauer: Mindestens 7 Tage – ideal 10–14 Tage für Küste und Inland

Budget: Ca. 80–150 € pro Person/Tag – je nach Unterkunftsklasse

Anreise: Flug nach Tivat oder Podgorica, alternativ Dubrovnik (Kroatien)

Mietwagen: Sehr empfohlen – ohne Auto vieles nicht erreichbar

Visa: Nicht nötig für EU-Bürger – Personalausweis reicht

Montenegro ist eines der unkompliziertesten Reiseziele Europas — und trotzdem stellen sich vor der ersten Reise viele Fragen. Wann ist die beste Zeit? Wie komme ich hin? Brauche ich einen Mietwagen? Was kostet ein Tag? Welche Region als Basis?

Ich lebe seit 2021 einen Teil des Jahres in Montenegro und habe dieses Land in allen Jahreszeiten erlebt. Dieser Guide beantwortet alle Planungsfragen — nicht aus dem Reiseführer, sondern aus eigener Erfahrung.


Schritt 1: Die richtige Reisezeit wählen

Die Reisezeit ist die wichtigste Entscheidung bei der Montenegro-Planung — sie bestimmt Preise, Strandqualität, Menschenmassen und Aktivitätsmöglichkeiten.

Juni – unser klarer Favorit

Meer bei 23–24°C, Strände noch nicht voll, alles geöffnet, Preise 20–30% unter Hochsaison. Die Natur ist nach dem Frühling frisch und grün. Kein Massenandrang in Kotor, keine Wartezeiten beim Mogren Beach. Wer frei wählen kann: Juni ist der beste Monat.

September – die zweite Top-Wahl

Meer noch bei 24–25°C, Hochsaison-Trubel vorbei, Preise fallen, aber alles noch geöffnet. Ideal für alle, die nicht im Schulferienmonat reisen können. September in Montenegro ist für viele Kenner sogar der beste Monat überhaupt.

Juli & August – Hochsaison mit Vor- und Nachteilen

Vollbetrieb an der Küste — Strände voll, Restaurants brauchen Reservierung, Preise auf dem Jahreshöchststand, Temperaturen bis 38°C. Trotzdem das beliebteste Reisefenster, weil Schulferien. Strategie für Hochsaison: früh aufstehen, abgelegene Strände wählen, mittags in die Berge ausweichen.

Meerestemperaturen: Juni 23°C | Juli 26°C | August 27°C | September 25°C | Oktober 22°C

Lufttemperatur Küste: Juni 28°C | Juli 33°C | August 34°C | September 29°C

Schritt 2: Anreise nach Montenegro

Flug – die schnellste und häufigste Option

Flughafen Tivat (TIV): Ideal für Küste, Budva und Bucht von Kotor – direkte Lage

Flughafen Podgorica (TGD): Besser für Skadar-See, Cetinje und das Landesinnere

Flughafen Dubrovnik (DBV): Günstig oft – von dort 30–90 Min. nach Montenegro je nach Ziel

Airlines: Eurowings, Wizz Air, Ryanair, Lufthansa – ab Frankfurt, München, Berlin, Wien, Zürich

Flugzeit: ca. 2–2,5 Stunden aus Deutschland/Österreich/Schweiz

Fähre – für Reisende mit Auto oder Motorrad

Von Bari und Ancona in Italien fahren Fähren direkt nach Bar in Montenegro. Die Nachtfähre von Bari ist besonders praktisch: abends einsteigen, morgens in Montenegro aufwachen, Auto direkt dabei. Ideal für alle, die ihr eigenes Fahrzeug mitnehmen möchten.

Mit dem Auto – für Abenteurer

Mit dem Auto von Deutschland nach Montenegro sind es ca. 1.500–1.700 km – je nach Route über Österreich/Slowenien/Kroatien oder Ungarn/Serbien. Fahrzeit: 14–18 Stunden ohne längere Pausen. Für die meisten Reisenden ist der Flug die bessere Wahl, aber wer Zeit hat und die Fahrt genießt: die Strecke durch Kroatien ist landschaftlich wunderschön.

Tipp zur Anreise: Wer nach Tivat fliegt und Budva als Basis wählt, ist in ca. 30–40 Minuten am Ziel. Mietwagen direkt am Flughafen abholen — die Preise vor Ort sind oft günstiger als im Voraus gebuchte Pakete, besonders außerhalb der Hochsaison.

Schritt 3: Mietwagen – ja oder nein?

Klare Antwort: Ja. Montenegro ist ohne Auto nur halb erlebbar. Busse fahren zwischen den großen Küstenorten, aber der Skadar-See, der Durmitor, Cetinje, Stari Bar, der Krupac-See, Perast — all das ist ohne eigenes Fahrzeug kaum sinnvoll zu erreichen. Wer wirklich alles sehen will, braucht ein Auto.

Was beim Mietwagen in Montenegro wichtig ist

Grenzüberfahrt: Klären ob der Wagen nach Albanien oder Kroatien mitgenommen werden darf — nicht alle Verträge erlauben das

Fahrstil: Montenegriner fahren oft zügig auf engen Bergstraßen — defensives Fahren empfohlen

Straßen: Hauptstraßen gut ausgebaut, Bergstraßen teils eng und kurvenreich

Parken: In Budva und Kotor Altstadt schwierig und kostenpflichtig — immer außerhalb parken

Preis: Ca. 25–60 € pro Tag je nach Saison und Fahrzeugklasse

🗝 Tipp: Ein Kleinwagen reicht für die Küste vollkommen. Wer den Durmitor besuchen möchte, sollte überlegen ob ein höher gelegter Wagen sinnvoll ist — die Zufahrtsstraßen sind teils holprig, aber mit normalem PKW grundsätzlich befahrbar.

Schritt 4: Die richtige Basis wählen

Die Wahl der Unterkunftsregion ist entscheidend — sie bestimmt, was du problemlos als Tagesausflug erreichst und was weite Fahrten bedeutet.

Budva / Becici – die beste Basis für die meisten

Zentrale Lage an der Küste. Von hier erreichst du Kotor (90 Min.), Perast (90 Min.), Ulcinj (90 Min.), Skadar-See (60 Min.), Bar (60 Min.) und Cetinje (40 Min.) alle als bequeme Tagesausflüge. Breites Angebot an Restaurants, Strände direkt vor der Tür, gute Infrastruktur. Für die meisten Reisenden die ideale Basis.

Kotor – für Kulturreisende und Bucht-Fans

Wer hauptsächlich die Bucht von Kotor erkunden möchte — Kotor, Perast, Herceg Novi, Luštica Bay — fährt besser direkt in der Bucht. Weniger Strandoption, dafür mittendrin in der schönsten Fjordlandschaft Europas.

Žabljak – für Bergfans und Wanderer

Wer den Durmitor-Nationalpark als Hauptziel hat, übernachtet am besten in Žabljak direkt — der Nationalpark ist von der Küste aus als Tagesausflug anstrengend (2,5 Std. einfach). Günstige Unterkünfte, frische Bergluft, keine Touristen aus dem Küstengetriebe.

Unser Tipp: Wer 10+ Tage hat, kombiniert am besten: 7 Tage Küste (Budva/Becici als Basis) + 3 Tage Inland (Žabljak oder Cetinje). Das ist der Montenegro-Urlaub, der alle Facetten des Landes zeigt.

Schritt 5: Budget planen – was kostet Montenegro wirklich?

Übernachtungskosten

Budget (Hostel/einfaches Zimmer): 20–40 € pro Nacht

Mittelklasse (Apartment/Hotel): 60–120 € pro Nacht

Luxus (The Chedi, Aman Sveti Stefan): 300–800 € pro Nacht

Verpflegungskosten pro Person pro Tag

Frühstück: 3–8 € (Café) oder selbst zubereiten

Mittagessen einfach: 8–14 € (Strandbar oder lokales Restaurant)

Abendessen mit Fisch & Wein: 25–45 € pro Person

Bier/Kaffee/Wasser unterwegs: 4–7 € pro Tag

Weitere typische Kosten

Mietwagen: 25–60 € pro Tag

Benzin: ca. 1,40–1,56 € pro Liter

Liegestuhl am Strand: 5–15 € pro Tag

Eintritt Festungen/Museen: 2–8 € pro Person

Bootsausflug: 15–40 € pro Person

→ Detaillierter Preisguide: Was kostet Montenegro wirklich?

Schritt 6: Musterreiserouten – so planen wir es

7 Tage – Küste kompakt

Tag 1–2: Ankommen, Becici/Budva erkunden, Mogren Beach

Tag 3: Kotor Altstadt + Festungsaufstieg, abends Perast

Tag 4: Sveti Stefan + Petrovac Beach

Tag 5: Skadar-See Bootstour ab Virpazar

Tag 6: Bar + Stari Bar + Stara Maslina

Tag 7: Entspannter Strandtag, Abreise

10 Tage – Küste und Inland

Tag 1–2: Ankommen, Becici/Budva, Mogren Beach

Tag 3: Kotor + Perast – ganzer Tag Bucht von Kotor

Tag 4: Herceg Novi + Luštica Bay

Tag 5: Cetinje + Ostrog-Kloster

Tag 6: Krupac-See + Nikšić

Tag 7: Durmitor – Crno Jezero + Žabljak (Übernachtung dort)

Tag 8: Durmitor Wanderung, nachmittags zurück zur Küste

Tag 9: Ulcinj + Long Beach + Ada Bojana

Tag 10: Letzter Strandtag, Abreise

Unser Hinweis: Diese Routen sind Vorschläge — kein Pflichtprogramm. Montenegro ist am schönsten, wenn man sich Zeit lässt und nicht jeden Tag drei Sehenswürdigkeiten abarbeitet. Lieber einen Ort länger, dafür wirklich erlebt.

Schritt 7: Die wichtigsten Tipps vor der Reise

Mobiles Internet – SIM-Karte kaufen

EU-Roaming gilt in Montenegro nicht. Eine lokale Prepaid-SIM ist günstig und direkt am Flughafen erhältlich. Anbieter Telenor und m:tel — beide zuverlässig.

→ Alles zum mobilen Internet in Montenegro

Bargeld & Karte

Euro überall akzeptiert. Kreditkarte in größeren Restaurants und Hotels problemlos, kleinere Lokale und Märkte oft nur Bargeld. Ca. 100–200 € Bargeld als Reserve mitführen.

Sonnenschutz & Hitze

Im Juli und August kann es an der Küste bis 38°C heiß werden. Hohen Sonnenschutz (LSF 50+) mitbringen — in Montenegro teurer als in Deutschland. Mittagspause von 12–16 Uhr einhalten, früh morgends oder abends die Sehenswürdigkeiten besuchen.

Sprache

In Touristenorten wird Englisch gut verstanden und gesprochen. Ein paar Brocken Montenegrinisch werden aber immer mit einem Lächeln quittiert: „Hvala“ (Danke), „Molim“ (Bitte), „Dobar dan“ (Guten Tag).

Kleiderordnung bei Kirchenbesuchen

Orthodoxe Kirchen und Klöster erfordern bedeckte Schultern und Knie — für Männer und Frauen. Leichtes Tuch oder Hemd einpacken, besonders wenn Ostrog, Savina oder Cetinje auf dem Programm stehen.

🗝 Der wichtigste Tipp überhaupt: Früh aufstehen. Die schönsten Momente in Montenegro passieren zwischen 6 und 9 Uhr morgens — Kotor ohne Touristen, Perast im Morgenlicht, der Skadar-See wenn der Nebel aufsteigt, der Mogren Beach bevor die ersten Liegen aufgestellt werden. Montenegro belohnt Frühaufsteher.

Fazit: Montenegro planen ist einfach – wenn man weiß wie

Montenegro ist kein kompliziertes Reiseziel. Kein Visa, kein Währungswechsel, kurze Flugzeit, gute Straßen, freundliche Menschen. Die wichtigsten Entscheidungen sind: Reisezeit, Unterkunftsregion und ob man einen Mietwagen nimmt. Wer diese drei Punkte richtig plant, hat einen großartigen Urlaub — fast egal was sonst passiert.

Unser Rat: Nicht zu viel planen. Montenegro ist am besten, wenn man dem Tag ein wenig Raum lässt.

Unterkunft mit perfekter Ausgangslage gesucht?

Unser Apartment „Glücks-Griff“ in Becici bei Budva ist die ideale Basis für all das — zentral gelegen, mit Poolzugang und Meerblick, und von hier erreichst du alle Highlights Montenegros als Tagesausflug. Das Apartment ist das ganze Jahr ausgebucht — Frühbuchen lohnt sich.

→ Zum Apartment „Glücks-Griff“ in Becici

Montenegro – ganz kurz beschrieben

Montenegro Urlaub – alles was du wissen musst: Strände, Städte, Natur & Tipps

Fläche: 13.812 km² – kleiner als Schleswig-Holstein

Einwohner: ca. 620.000 – eine der dünnsten Besiedlungen Europas

Hauptstadt: Podgorica – kulturelles Zentrum: Cetinje

Währung: Euro (€) – obwohl kein EU-Mitglied

Sprache: Montenegrinisch (dem Serbischen sehr ähnlich) – Englisch in Touristenorten gut verstanden

EU-Kandidat: Ja – Beitrittsverhandlungen laufen seit 2012

Montenegro. Der Name bedeutet „Schwarzer Berg“ – und wer einmal hier war, versteht warum. Die Berge sind dunkel und massiv, sie fallen steil ins Meer, sie spiegeln sich in Seen, die so klar sind wie nirgendwo sonst in Europa. Auf 13.812 Quadratkilometern versammelt dieses kleine Land mehr Landschaftstypen als mancher Kontinent: Fjorde, Sandstrände, alpine Gipfel über 2.500 Meter, Karstschluchten, Flussdeltainseln.

Ich lebe einen Teil des Jahres in Montenegro – seit 2021, als wir unser Apartment in Becici gekauft haben. Was ich seitdem gelernt habe: Dieses Land ist so vielfältig, dass man jedes Mal etwas Neues entdeckt. Und so klein, dass man in zwei Stunden von der Adria in die alpinen Bergwelten des Durmitor fahren kann.

Dieser Artikel ist mein persönlicher Montenegro-Überblick – mit allem, was du vor deiner Reise wissen musst.


Warum Montenegro? Das spricht für dieses Land

Natur auf engstem Raum

Montenegro hat fünf Nationalparks – auf einer Fläche kleiner als Schleswig-Holstein. Durmitor mit seinen Gletscherseen und der tiefsten Schlucht Europas. Skadar-See mit Pelikanen und Seerosenfeldern. Biogradska Gora mit einem der letzten Urwälder Europas. Prokletije mit Bergpanoramen, die an die Alpen erinnern. Und das Lovcen-Massiv direkt über Kotor. Kein anderes Land in Europa hat auf so kleinem Raum so viel Natur.

Geschichte und Kultur

Montenegro war das einzige Land auf dem Balkan, das nie vollständig von den Osmanen unterworfen wurde. Diese Unabhängigkeit hat eine eigene Kultur, eine eigene Identität und eine eigene Architektur hinterlassen – von den venezianischen Palästen in Kotor und Perast bis zu den osmanischen Festungen in Ulcinj, von den orthodoxen Klöstern in den Felsen bis zu den sozialistischen Monumenten der Tito-Ära.

Preise – deutlich günstiger als Kroatien

Montenegro ist günstiger als Kroatien, Griechenland und Spanien – besonders außerhalb der Hochsaison und abseits der Luxusresorts. Im Restaurant zahlt man für ein gutes Abendessen mit Fisch und Wein selten mehr als 25–35 Euro pro Person. Unterkünfte außerhalb von Budva und Sveti Stefan sind erschwinglich. Benzin und Lebensmittel sind günstiger als in Deutschland.

Sicherheit & Infrastruktur

Montenegro ist eines der sichersten Reiseziele auf dem Balkan. Keine Visapflicht für EU-Bürger, Euro als Währung ohne Wechselkursrisiko, gut ausgebaute Hauptstraßen zwischen den wichtigsten Orten. Die Gesundheitsversorgung in den Touristengebieten ist solide. Das einzige, worauf man sich einstellen sollte: Nebensaison-Schließungen vieler Restaurants und eingeschränkte Busverbindungen außerhalb der Küstenregion.

Mein persönliches Urteil: Montenegro ist das Kroatien von vor 20 Jahren – authentischer, günstiger, weniger überlaufen. Wer jetzt hinkommt, erlebt es noch bevor der Massentourismus vollständig angekommen ist.

Beste Reisezeit für Montenegro – Monat für Monat

Mai & Juni – unsere klare Empfehlung

Das Meer hat 22–24 Grad und ist badefertig. Die Strände sind noch nicht überfüllt. Alles ist geöffnet. Die Natur ist sattgrün und die Bergwelt auf dem Höhepunkt ihrer Schönheit. Preise sind 20–40% günstiger als im Hochsommer. Wer wählen kann: Juni ist der perfekte Monat für Montenegro.

Juli & August – Hochsaison

Vollsaison mit allem was dazugehört: Meer bis 27 Grad, Strände voll, Preise hoch, Restaurants brauchen Reservierung. Budva und Sveti Stefan sind zeitweise sehr voll. Wer trotzdem im Hochsommer kommt: früh aufstehen, abgelegene Strände wählen, mittags in die Berge ausweichen.

September & Oktober – die zweite Chance

September ist für viele Kenner der beste Monat: Meer noch warm (25 Grad), Menschenmassen verschwunden, Preise fallen, die Natur zeigt erste Herbstfarben. Oktober ist ideal für Inland und Bergwandern – die Küste schläft langsam ein, aber die Nationalparks zeigen sich von ihrer schönsten Seite.

Winter & Frühling

Die Küste schläft von November bis April weitgehend. Viele Restaurants und Hotels schließen. Dafür: Skifahren im Durmitor (Žabljak), Wandern im Lovcen, das Mimosenfest in Herceg Novi (Februar). Für Badeurlaub ungeeignet, für Naturtourismus und Ruhe ideal.

Wassertemperaturen Adria Montenegro:

Mai: 20–22°C  |  Juni: 23–24°C  |  Juli: 26–27°C  |  August: 27–28°C  |  September: 24–25°C  |  Oktober: 20–22°C

Die Strände Montenegros – von wild bis elegant

Montenegro hat rund 290 km Küstenlinie – und die Qualität der Strände ist außergewöhnlich. Von weitläufigen Sandstränden bis zu versteckten Felsbuchten, von belebten Stadtständen bis zu einsamen Naturstranden, die kaum ein Tourist findet.

Die wichtigsten Strände kurz vorgestellt

Mogren Beach – Budva

Klippenstrand mit türkisem Wasser, Blick auf die Altstadt. Einer der schönsten überhaupt.

Becici Beach

Langer Sandstrand, ruhiger als Budva, hervorragende Infrastruktur.

Sveti Stefan Beaches

Montenegros ikonischster Anblick – rosa Sand, historische Insel im Hintergrund.

Long Beach – Ulcinj

13 km langer Sandstrand – der längste Montenegros, top für Kitesurf.

Jaz Beach

Groß, sandig, bekannt für Open-Air-Konzerte. Exit-Festival findet hier statt.

Ada Bojana

FKK-Inselstrand im Bojana-Fluss. Naturbelassen, mit Fischrestaurants auf Pfahlbauten.

→ Alle Strand-Guides im Überblick

Die schönsten Städte Montenegros

Kotor – das UNESCO-Weltkulturerbe

Mittelalterliche Altstadt, venezianische Festungsmauern, 1.350 Stufen zur Festung San Giovanni. Der meistbesuchte Ort Montenegros – und zu Recht.

→ Unser Kotor-Guide

Budva – das Herz der montenegrinischen Küste

Älteste Küstenstadt Montenegros mit einer lebhaften Altstadt, besten Restaurants und dem Mogren Beach direkt vor der Tür. Zentrum des montenegrinischen Sommerlebens.

→ Unser Budva-Guide

Perast – das venezianische Juwel

Ein Handvoll Barockpaläste, zwei Inseln im Wasser, eine Stille die man an der Küste sonst nicht mehr findet. Der romantischste Ort in Montenegro.

→ Unser Perast-Guide

Herceg Novi – Blumenstadt am Eingang der Bucht

Drei Festungen, eine 6 km lange Promenade, der Kurort Igalo und das mildeste Klima an der gesamten Küste. Weit unterschätzt.

→ Unser Herceg Novi-Guide

Bar – Hafenstadt mit Stari Bar & ältestem Olivenbaum Europas

Eine Ruinenstadt aus dem Mittelalter, ein 2.000 Jahre alter Olivenbaum und eine Fähre nach Italien. Bar ist das unglamouröse, echte Montenegro.

→ Unser Bar-Guide

Ulcinj – der Orient an der Adria

Albanisch geprägt, mit osmanischer Festung, 13 km langem Long Beach und der Flussinsel Ada Bojana. Anders als alles andere in Montenegro.

→ Unser Ulcinj-Guide

Natur & Nationalparks – Montenegros größter Schatz

Durmitor-Nationalpark

Gletscherseen, Gipfel über 2.500 m, die Tara-Schlucht (tiefste Europas) und Montenegros einziges Skigebiet. Für Wanderer, Abenteurer und alle, die die Küste einmal hinter sich lassen wollen.

Skadar-See-Nationalpark

Größter See des Balkans mit über 260 Vogelarten, Seerosenfeldern und alten Klosterinseln. Bootstouren von Virpazar aus – ein absolutes Muss.

→ Unser Skadar-See-Guide

Krupac-See bei Nikšić

Kristallklares Süßwasser, Camping direkt am Ufer, Kayaking und Zipline. Der schönste Badesee Montenegros – und noch kein Touristenmagnet.

→ Unser Krupac-See-Guide

Praktische Infos für deinen Montenegro-Urlaub

Einreise & Dokumente

EU-Bürger benötigen kein Visum – der Personalausweis reicht. Montenegro ist nicht in der EU, aber im Schengen-Raum assoziiert. Einreise problemlos mit deutschem, österreichischem oder schweizerischem Reisepass oder Personalausweis.

Währung & Zahlen

Montenegro verwendet den Euro – trotz fehlendem EU-Mitglied. Kein Wechselkursrisiko, keine Wechselgebühren. Kreditkarten werden in den meisten Restaurants und Hotels akzeptiert, kleinere Lokale und Märkte bevorzugen Bargeld. An den Küstenorten gibt es ausreichend Geldautomaten.

Mobiles Internet

EU-Roaming gilt in Montenegro nicht – das Land ist nicht in der EU. Eine lokale SIM-Karte ist empfehlenswert für längere Aufenthalte. Die Anbieter Telenor und m:tel bieten günstige Prepaid-Pakete direkt am Flughafen.

→ Alles zum Thema mobiles Internet in Montenegro

Preise in Montenegro – was kostet was?

Kaffee: 1,00–2,00 €

Bier (0,5l): 2,00–3,50 €

Hauptgericht im Restaurant: 8–18 €

Frischer Fisch: 12–25 € pro Portion

Liegestuhl am Strand: 5–15 € pro Tag

Benzin: ca. 1,40–1,56 € pro Liter

→ Detaillierter Preisguide: Was kostet Montenegro wirklich?

Anreise nach Montenegro

Montenegro hat zwei internationale Flughäfen: Tivat (ideal für die Küste und Bucht von Kotor) und Podgorica (ideal für das Landesinnere). Direktflüge aus Deutschland mit Eurowings, Wizz Air und Lufthansa ab Frankfurt, München, Berlin und Düsseldorf. Flugzeit: ca. 2–2,5 Stunden. Alternativ: Fähre von Bari oder Ancona nach Bar.

Tipp: Flughafen Dubrovnik (Kroatien) ist ebenfalls eine Option – besonders für Reisende, die auch die Bucht von Kotor und Herceg Novi besuchen wollen. Von Dubrovnik sind es nur ca. 30 Minuten bis zur montenegrinischen Grenze.

Wo in Montenegro übernachten?

Die Wahl der Unterkunft hängt stark davon ab, was man erleben möchte. Budva und Becici sind ideal als Basis für die Küste – zentral gelegen, alle Strände erreichbar, gute Restaurant-Auswahl. Kotor ist perfekt für alle, die Kultur und Bucht im Fokus haben. Žabljak im Durmitor für Bergfans und Wanderer.

Unser Apartment in Becici – die ideale Ausgangslage

Wir vermieten unser Apartment „Glücks-Griff“ im Becici Sunset direkt bei Budva – mit direktem Poolzugang, Meerblick und einer Lage, von der aus du alle fünf wichtigsten Regionen Montenegros als Tagesausflüge erkundest: Bucht von Kotor, Ulcinj, Skadar-See, Durmitor und natürlich die Strände rund um Budva. Das Apartment ist das ganze Jahr über ausgebucht – ein Zertifikat für Qualität, das uns mehr bedeutet als jede Bewertung.

→ Zum Apartment „Glücks-Griff“ in Becici


Fazit: Montenegro – klein, wild, unvergesslich

Montenegro ist eines jener Länder, das einem mehr gibt als man erwartet – und dabei weniger nimmt als man fürchtet. Weniger Massentourismus als erwartet, weniger Kosten als befürchtet, mehr Natur als erhofft und mehr Geschichte als geahnt. Wer einmal hier war, kommt wieder. Das ist keine Werbung – das ist Erfahrung.

Unser Rat für die erste Reise: Mindestens zehn Tage einplanen. Küste und Inland kombinieren. Und früh aufstehen.